Nutzung von sozialen Netzwerken
Mehr als sechs Millionen Österreicher nutzen das Internet. Fast 70 % davon sind Mitglieder in sozialen Netzwerken. In sozialen Netzwerken können Nutzer sich ein Profil anlegen, mit anderen Usern in Verbindung treten, private Nachrichten versenden oder Statusmeldungen posten.
Berufliche und private Nutzung der Netzwerke
Das bekannteste Netzwerk der Welt ist sicherlich Facebook. In Österreich kann dennoch ein anderes Netzwerk den größten Marktanteil verbuchen: Szene1. In dieser Community tauschen sich die User über verschiedene Partyevents aus und laden Bilder hoch. Die meisten User in Österreich nutzen soziale Netzwerke für solche privaten Zwecke.
Die Netzgemeinschaften werden aber nicht nur für einfache Verbindungen mit Freunden genutzt: Auf Youtube verbinden sich User beispielsweise mit Anderen, um Videos zu verbreiten und zu konsumieren. Auf sogenannten Microblogging-Plattformen wie Twitter können die Mitglieder im Stil eines Tagebuchs kurze Nachrichten posten.
Knapp 17 % der User nutzen die Netzwerke auch für berufliche Zwecke. Den größten Anteil haben dabei die Netzwerke XING und LinkedIn. User können dort neue Kunden oder Geschäftspartner gewinnen und mit diesen kommunizieren.
Gefahren für User
Besondere Kritik rufen die Datenschutzrichtlinien vieler sozialer Netzwerke hervor. Häufig gibt der User die Rechte an seinen Profilangaben und Bildern an den Eigentümer der Homepage ab. Besonders bei sozialen Netzwerken, die ihren Sitz außerhalb von Österreich haben, entsteht daher ein Problem. Die strengen österreichischen gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf Datenschutz gelten nicht. In den USA gibt es dagegen kaum gesetzliche Datenschutzrichtlinien. Auch wenn es zu Rechtsstreitigkeiten kommen sollte, können sich Schwierigkeiten ergeben: Es gibt keine feste Regel, in welchem Land das Verfahren geführt wird.
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